Samstag, 11. August 2012

18.30 Uhr / schön, Bise, 21.3° C
Der Youtube-Clip des Tages:
Hellsongs mit Youth gone wild



Fussball


FC St. Pauli - SV Ingolstadt 1:1 (0:0)
Samstagnachmittag, Millerntor, 18'320 Zuschauer (4000 auf der neuen Gegengerade)
54. Eigler 0:1, 55. Mohr 1:1
36. Lattenschuss Caiuby
Die Besten bei St. Pauli: Mohr, Kringe, Daube

Auch bei der Heimpremiere kein Sieg!

Das Spiel begann mit einer eindrücklichen Trauerminute für das verstorbene Mitglied Günter Peine. Er war während 82 Jahren (!) Mitglied des Vereins!

Das Spiel, bei besten äusseren Bedingungen ausgetragen, glich weitgehend dem Startspiel vor einer Woche in Aue. Beide Teams spielten aus gesicherten Abwehrreihen nur zögerlich nach vorn. Der Unterschied: Die Ingolstädter waren ein stärkerer Gegner als die Auer.

Hinten verriet Tschauner wieder zwei, drei Unsicherheiten. In der ersten Halbzeit liess er einen Schuss nach vorne abprallen, genau vor die Füsse eines Gästestürmers, der aber zu sehr überrascht war um zu scoren. Mohr spielte ganz stark, Kringe war ebenfalls omnipräsent, lief viel und war trotz einiger Fehlpässe sehr gut. Im Mittelfeld ist Bruns nahtlos in Max Kruses Fussstapfen getreten: (fast) jeder Pass ein Fehlpass. Aber, seien wir ehrlich, spielt er nicht immer so? Heute war es allerdings so übel, dass ihn Schubert nach 50 Minuten vom Feld holte.
Bartels lief es besser als letzte Woche. Aber natürlich immer noch nicht, wie es sollte. Der one and only im Mittelfeld war Daube, der auch alle stehenden Bälle trat. Reife Leistung. Boll konnte sich heute ebenfalls steigern.

Vorne ging auch heute nichts. Halt, die letzten 10 Minuten lief es endlich Richtung Gästetor. In der 80. Minute wurde Ginczek für den auch heute wieder ungenügenden Ebbers eingewechselt.
Der brachte Leben in die Offensive, hatte mehr gute Szenen als die drei anderen nominellen "Stürmer" Thy, Ebbers und Saglik (würg). Stand doch auch heute mit Ebbers schon einer von allen Fussballgeistern Verlassener auf dem Feld, wurde auch noch Saglik eingewechselt (würg).
Und: Warum nicht mal von Anfang an mit Ginczek, Herr Schubert?

Langer Rede, kurzer Sinn. Verteidiger Mohr hatte ein Einsehen, half vorne aus und schoss wenigstens noch den Ausgleich.

Die Gäste spielten solide und haben sich den Punkt redlich verdient. Mit ihrem Stürmer Caiuby hatten sie zudem den besten Spieler auf dem Feld. Dieser, obwohl ziemlich lauffaul, verstand es, aus wenig viel zu machen. Sein Lattenknaller wäre auch ein Tor wert gewesen.

Der Saisonstart gegen zwei Teams, die wohl nicht zur Crème de la Crème der Liga zählen, ist also nicht wirklich gelungen. Aber zwei Spiele machen noch keine Saison. Und mit einem Sieg in Cottbus würde es doch schon wieder um einiges rosiger aussehen...


Die beiden Besten: Caiuby und Daube


Aussie Rules


Sydney Swans - Collingwood Magpies 70:78
Samstagabend, ANZ Stadium, 45'827 Zuschauer
Die besten Torschützen bei den Maggies: Cloke und Beam je 3 Goals
Die Maggies ohne Swan
Die Besten bei den Maggies: Beams, Wellingham, Seedsman (!), Maxwell
Thomas und Clarke verletzt ausgeschieden

Unerwarteter Sieg beim Leader!

In einem hart umkämpften Thriller behielt Collingwood die Ueberhand und konnte mit diesem knappen Sieg punktemässig zum Leader aufschliessen.

Bereits im zweiten Viertel verletzte sich Thomas erneut und musste vom Feld. Für ihn kam der wieder fitte Didak zum Einsatz.

Nach drei Vierteln lagen die Swans noch mit 11 Punkten in Führung.
Im letzten Viertel wogte das spannende Spiel hin und her. Sydney schoss dabei nur noch ein Goal aber sieben Behinds. Die Maggies hatten das Visier besser eingestellt: Ihre vier Goals im letzten Viertel entschieden das hochklassige Spiel.


Beams and the gang: Jubel über den Sieg


Old Camberwell FC - Fitzroy FC 45:90
Samstagnachmittag, Gordon Barnard Reserve, 250 Zuschauer
Die besten Torschützen bei den Royboys: Kyroussis mit 4 und Cations mit 3 Goals
Die Besten bei den Royboys: Parkinson, Cheshire, Vansittard, Kyroussis

Souveräner Sieg beim ehemaligen Leader.

Hatte man das Hinspiel fast sensationell mit einem Punkt gewonnen gab es diesmal über den Ausgang der Partie von beginn weg keine offenen Fragen.

Fitzroy marschiert weiter und hält den dritten Platz: Es müsste jetzt wirklich sehr dumm laufen, damit die Finals nicht erreicht würden.

Freuen wir uns drauf.

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