Samstag, 7. Dezember 2013

7.45 Uhr / Nebel, 0.1° C
Der Youtube-Clip des Tages:
Judie Tzuke mit While she sleeps




Fussball


FC Erzgebirge Aue - FC St. Pauli 0:2 (0:2)
Freitagabend, Sparkassen-Erzgebirgsstadion, 8700 Zuschauer
8. Bartels 0:1, 25. Gregoritsch 0:2
Die Besten bei St. Pauli: Buchtmann, Kringe, Bartels

Keine Haue in Aue!

Mit einer gegenüber dem Kölle-Spiel stark verbesserten Leistung kamen die Braunweissen im verschneiten Erzgebirge zu einem ungefährdeten und verdienten Vollerfolg.

Den Grundstein legten sie in der ersten halben Stunde, wo sie mit aufsässigem Spiel dafür sorgten, dass Wismut nie in die Gänge kam.

Schon fast Prädikat Weltklasse hatte der Führungstreffer von Bartels: Auf einen herrlichen, steilen Pass von Schachten nahm der bedrängte Bartels den Ball lehrbuchmässig an und zirkelte ihn von links ausserhalb des Strafraums genial ins gegenüberliegende Lattenkreuz. Fantastisch.

Auch beim 2. Treffer der Totenköpfe war Bartels der eigentliche Initiator. Bei einem schnellen Vorstoss spielte er den Ball klug zum gut mitgelaufenen Gregoritsch, der nur noch seinen Fuss hinzuhalten brauchte.

Danach war das Spiel eigentlich schon gelaufen.

Die Kiezkicker kontrollierten das Geschehen weitgehend, wobei vor allem das Mittelfeld diesmal ungemein viel rackerte.
Kamen die Auer dann doch einmal gefährlich vors Tor, war diesmal Tschauner wieder ein sicherer Rückhalt. Letztes Mal flop, heute top!
Die Verteidigung spielte solide, einzig Mohr machte bei einigen Aktionen einen eher unglücklichen Eindruck. Für den in den ersten Minuten gegen ihn gepfiffenen Elfer kann er allerdings nichts: Ein krasser Fehlentscheid des auch sonst unsicheren Schiris. Mohr hatte den gegnerischen Stürmer im Strafraum abgedeckt, ohne ihn allerdings auch nur im Geringsten zu berühren. Ausgleichende Gerechtigkeit: Sylvestr schoss den Penalty so schwach, dass Tschauner keine Mühe hatte, ihn sicher zu halten!
Mann des Spiels, vor allem in der ersten Halbzeit, war diesmal sicher Bartels, der in allen Belangen zu überzeugen wusste. Sein österreichischer Offensivpartner Gregoritsch hingegen wurde, ausser bei seinem Tor, allerdings kaum wahrgenommen.
Für den Lacher des Abends sorgte in diesem Zusammenhang der Sky-Kommentator, der Gregoritsch als Kandidaten für die Nationalmannschaft Oesterreichs bezeichnete...
Dafür muss dann in der 2. Bundesliga doch ein wenig mehr kommen, als in diesem Match.

Mit diesem Sieg ist St. Pauli, zwischenzeitlich am Freitagabend, bis auf den 4. Tabellenplatz vorgesprungen, nur 2 Punkte hinter dem Leader aus Köln, der am Samstag den FSV aus Frankfurt empfängt.

Die Teams bis Platz 10 sind punktemässig so nah beieinander, dass die Rangliste nach jedem Spieltag wieder ziemlich über den Haufen geworfen werden kann.
Aber das sorgt doch zumindest für viel Spannung in der Liga!


Im Fahrplan: Roland Vrabec!

Keine Kommentare:

Kommentar posten