Dienstag, 15. Dezember 2015

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Der Youtube-Clip des Tages:
Leslie West mit Spoonful (aus seinem neuen Album Soundcheck)




Fussball


DSC Arminia Bielefeld - FC St. Pauli 0:0
Montagabend, Bielefelder Alm, 19'000 Zuschauer
Aktueller Tabellenstand der Kiezkicker: 4. (von 18)
Die Besten bei den Kiezkickern: Himmelmann, Ziereis

Nullnummer!

In einem kampfbetonten, aber spielerisch dürftigen 2.-Liga-Kick, kamen die Paulianer gegen die bescheidene Arminia nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Den einen Punkt verdanken sie Schlussmann Himmelmann, der in der ersten Halbzeit eine Doppelchance der Gastgeber mit mirakulösen Reflexen zunichte machte. Auch im zweiten Durchgang konnte er sich nochmals bei einer guten Chance der Arminia beweisen.

St. Pauli hingegen hatte im ganzen Spiel nicht eine Torchance. Ja, der erste Schuss aufs Arminia-Tor wurde erst in der Nachspielzeit, in der 91. Minute verzeichnet... Der war aber unplatziert und flog aus 20 Metern in die fangbereiten Arme des Keepers.

Die Braunweissen mussten ohne den erkrankten. laufstarken Rzatkowski auskommen. 
Für ihn spielte von Beginn der lauffaule Alushi. Und der war dann über 90 Minuten auch nie zu sehen. 
Die "Offensiv"abteilung spielte durchwegs äusserst schwach und drucklos.
Im Mittelfeld liefen zwar Buchtmann und Sobota viel, gewannen aber kaum Zweikämpfe und schlugen meist unpräzise Pässe. 

Gute Noten verdiente sich die Hintermannschaft, obwohl sie vom heimischen Sturm, angeführt von Trostpreis Nöthe (Jammer...), kaum gefordert wurde.
Getrübt wurde deren ansprechende Leistung lediglich durch teils überhartes Einsteigen. Hauptsünder dabei Ziereis (der nachträglich für einen Sensenschlag noch dunkelgelb bekam) und Kalla, der in Kung-Fu-Manier einen Gegenspieler attackierte. Er hatte dabei dreifaches Glück: Erstens, dass er nicht rot sah; zweitens, dass er den Gegner nicht verletzte, und drittens, dass er sich selbst nicht verletzte. Die Zeitlupe zeigte nämlich, dass es ihm nach seinem gestreckten Angriff das eigene Bein verdrehte, was Schlimmes vermuten liess. Nach kurzer Pflege machte er aber weiter, wurde allerdings bald darauf humpelnd ausgewechselt.

Anzumerken hier, dass auch die Bielefelder keine Kinder von Traurigkeit waren, und es mit der Härte ebenfalls gelegentlich übertrieben.




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