Der 1979 geborene Frankokanadier veröffentlichte seit 2001 nun 5 grandiose Alben, ist aber in Europa leider immer noch nahezu unbekannt.
Seine meist mit üppigen Harmonien und gern mit grosser Orchestrierung hinterlegten Lieder überraschen immer wieder mit verschiedenen Einflüssen aus dem Vaudeville, der Psychedelic und gar aus dem Jazz.
7.15 Uhr / Regen, 7.8° C Der Youtube-Clip des Tages: Eisley mit Smarter
Fussball
Servette Genf - FC Winterthur 1:0 (1:0) Montagabend, Stade de Genève, 4155 Zuschauer 22. Tréand 1:0 Die Besten beim FCW: Leite, Freuler
Im Westen nichts Neues...
Weitere FCW-Niederlage in der Westschweiz.
Servette machte in der ersten halben Stunde mächtig Dampf. Mit schnellen Angriffen, meist über die Flügel, zogen sie ein regelrechtes Powerplay auf. Das einzig Zählbare war dann allerdings ein Törchen von Geoffrey Tréand, das aus klarer Offside-Stellung geschossen wurde.
Und da komme ich schon zum Positiven aus Sicht der Löwen: Der zuletzt schwache und unsichere Leite spielte wieder einmal in Höchstform und verhinderte mit mehreren spektakulären Paraden eine höhere Führung der Genfer!
Nach vorne lief nichts. Einzig Bengo hatte nach 30 Minuten eine gute Kopfballchance. Er köpfte unbehindert dem vom MSV Duisurg gekommenen Nationalkeeper der Philippinen, Roland Müller (seine Mutter ist eine Pinay) genau in die fangbereiten Arme.
In der zweiten Halbzeit zogen sich die Hausherren unerklärlicherweise zurück und lancierten nur noch gelegentliche schnelle Konter ohne Durchschlagskraft. Der FCW hatte aber auch nicht wirklich viel zu bieten. 2, 3 Chancen wurden noch erzwungen, man scheiterte aber jeweils am Tiger von Manila.
Bester Feldspieler des FCW war diesmal Freuler, während die üblicherweise auffälligsten, Aratore und Radice, sich zu oft verzettelten. Top-Coach Kuzmanovic hatte dann 20 Minuten vor Schluss die glorreiche Idee, Freuler gegen den wie immer wirkungslosen Pacar auszuwechseln. Aber das muss wohl so sein.
Dank Leite blieb das in der zweiten Halbzeit sehr schwache Spiel also bis zum Schlusspfiff spannend, obwohl ein Unentschieden dann doch ein zu guter Lohn für die Wintikicker gewesen wäre.
Am Schluss haderten und lamentierten Trainer und Mannschaft noch mit den Refs wegen des Offsidetors. Man hätte sich von den Protagonisten dieses Engagement während des Spiels gewünscht...
Nach 13 Runden liegt der FCW nun schon 14 Punkte hinter dem Aufstiegsplatz, aber nur 8 Punkte vor dem Abstiegsplatz.
Was für eine verkorkste Saison!
August 1966: Servette-FCW 1:2, FCW-Goalie Forrer klärt.
Der Tabellennachbar aus Genf beherrschte die erste Halbzeit klar, die Kronen kamen immer einen Schritt zu spät.
Nach dem Tee kamen die Brühler mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine: Sie kämpften nun beherzt und mit mehr Spielwitz.
Und was nach 45 Minuten kaum jemand für möglich gehalten hätte, gelang den Grünweissen. Mit zwei Treffern konnte noch ein Punkt ergattert werden.
Aktuell belegen die Kronen nun den 6. Tabellenplatz.
Nächstes Spiel ist am kommenden Samstag, auswärts beim SC Kriens.
Barnet FC - Concord Rangers FC 3:0 (2:0) FA-Cup, 4. und letzte Qualifikationsrunde Samstagnachmittag, The Hive, 1373 Zuschauer 20. Marsh-Brown 1:0, 22. Lopez 2:0, 52. Lopez 3:0
In der letzten Quali-Runde für den FA-Cup trafen die Bees auf ein Team, von dem selbst ich noch nie etwas gehört hatte...
Die Concord Rangers sind ein Team aus Essex, erst 1967 gegründet. Höhepunkt der Vereinsgeschichte war der letztjährige Aufstieg in die South Conference. Das Team ist bekannt als The Beach Boys...
Die Bees gaben sich gegen die Unterklassigen, die von 300 Fans begleitet wurden, keine Blösse und siegten sicher.
Die Auslosung zur ersten Runde am 9. November meinte es nicht gut mit den Barnet Boys: Gegner ist auswärts das Spitzenteam der League 1, Preston North End!
Edgar Davids dirigierte an der Seitenlinie
Im Schmuckkästchen des Traditionsclubs Preston North End spielen die Bees am 9. November in der 1. Hauptrunde des FA-Cups
7.30 Uhr / Nebel, 9.8° C Der Youtube-Clip des Tages: Merriment mit Blessed Soul
Fussball
FC St. Pauli - SV Sandhausen 0:0 Freitagabend, Millerntor, 28'000 Zuschauer Die Besten bei St. Pauli: Schindler, Maier
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!
Nach dem tollen Spiel in Fürth war die Stimmung und Vorfreude am Millerntor vor Spielbeginn weltmeisterlich.
Aber anstatt da weiterzumachen, wo man in Fürth aufgehört hatte, entschied sich das Team für eine andere Taktik. Statt schnelles Spiel nach vorne hiess es diesmal mit Ruhe und Geduld zum Erfolg. Früher oder später wird der Ball schon einmal den Weg ins gegnerische Tor finden...
Denkste!
Obwohl die Totenköpfe sowas von überlegen spielten, brachten sie gegen diesen spielerisch wirklich trostlos schwachen Gegner keinen Sieg zustande. Ja, nicht einmal viele wirklich gute Torchancen... Es fehlte der Offensive die nötige Entschlossenheit und Kampfbereitschaft. Es lief einfach wieder einmal nichts zusammen.
Dabei wäre es sooooo einfach gewesen. Die Sandhäuser stellen auch diese Saison eine nicht zweitligataugliche Equipe, sie hatten 90 Minuten keine einzige Torchance, Tschauner hatte lediglich 2, 3 Flankenbälle zu pflücken.
So blieb denn nach den freitäglichen 90 Minuten nur ein enttäuschtes Schulterzucken...
9.10 Uhr / stark bewölkt, 11.7° C Der Youtube-Clip des Tages: Blind Melon mit Sleepyhouse
Fussball
FC Winterthur - FC Lugano 3:2 (2:1) Samstagabend, Schützenwiese, 2100 Zuschauer 5. Aratore 1:0, 10. Sereinig 2:0, 33. Sadiku 2:1, 70. Sadiku 2:2, 71. Bengondo 3:2 Die Besten beim FCW: Sereinig, Aratore, Radice
Glücklicher Sieg, mehr nicht!
Bei besten äusseren Bedingungen an diesem lauen Herbstabend verwöhnten die beiden Teams die Fans nicht wirklich.
Das Spiel war geprägt von Zufälligkeiten und Unzulänglichkeiten. Hüben wie drüben.
Der Sieg ist als äusserst glücklich zu bezeichnen, die Gäste führten die etwas feinere Klinge.
Alles wie in den letzten Wochen gehabt. Auch der schon obligate Gegentreffer aus der Rubrik "Das gibt's ja nicht" war wieder dabei. Der völlig verunsicherte Leite liess wieder einen harmlosen Ball durch seine Hände vor die Füsse des Gegners fallen...
Aber wollen wir nicht vergessen: Es gab 3 Punkte!
Zu denken geben muss, neben den inakzeptablen Leistungen des Teams in dieser Saison, der Modus dieser Liga: Es kann ja nicht sein, dass für Mittelfeldteams wie den FCW die Saison, die immerhin bis nächsten Mai dauert, Mitte Oktober schon zu Ende ist... Der Aufstieg (nur ein Team steigt auf) ist realistischerweise unmöglich zu realisieren, der Abstieg ist ebensowenig ein Thema. Will heissen, jegliche Spannung fehlt. Und dann noch diese Minigruppen, wo man gegen jedes Team viermal pro Saison spielen muss. Unsinn pur.
Die Verantwortlichen des Verbandes sollen sich Länder wie Deutschland oder England als Beispiel nehmen! Grosse Ligen, zwei automatische Auf- und Absteiger, Barrage des Drittletzten gegen den Dritten der unteren Liga. Das verspricht Spannung bis zum Schluss!
Winterthurer Fussballhelden: Max Mannix Meili, Mittelfeld, 1967-1977
FC Sion U21 - SC Brühl 1:1 (0:0) Sonntagnachmittag, Tourbillion, 150 Zuschauer 65. Karlen 1:0, 77. Shabani 1:1 30. Sidi mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ins Spital überführt
Hart erkämpfter Punkt im Wallis!
Der starke Sion-Nachwuchs dominierte die 1. Halbzeit, konnte aber einige ausgezeichnet herausgespielte Torchancen nicht nutzen.
Der zweite Durchgang verlief ausgeglichen, ja die Kronen waren in der Schlussphase dem Siegestreffer sogar näher als der Platzclub.
Nach der 12. Runde findet man den SC Brühl nun auf dem 6. Tabellenplatz.
Nächster Match am Samstag, 26. Oktober, Heimspiel gegen Etoile Carouge.
SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli 2:4 (1:1) Sonntagnachmittag, Trolli-Arena, 14'110 Zuschauer 12. Maier 0:1, 24. Fürstner 1:1, 50. Schindler 1:2, 58. Schindler 1:3, 77. Trinks 2:3, 90. Bartels 2:4 Die Besten bei St. Pauli: Kalla, Halstenberg, Schindler, Buchtmann
Glanzvoller Sieg der Kiezkicker!
Nach einer ausgezeichneten Leistung gewannen die Totenköpfe verdient 3 Punkte gegen den höher quotierten Platzclub.
In einem überdurchschnittlich guten Zweitligaspiel vermochten die Gastgeber nur eine knappe halbe Stunde mitzuhalten. Danach wurden sie von den Braunweissen klar dominiert, mit Ausnahme eines letzten Efforts nach dem Anschlusstreffer zum 2:3.
Wirklich in Gefahr kam St. Pauli aber nie, sieht man einmal von den 3 Aussetzern von Tschauner ab, der an diesem Tag völlig neben seinen Schuhen stand, und froh sein kann, dass seine Verteidigerkollegen gut standen und die Angriffsbemühungen der Fürther jeweils frühzeitig unterbinden konnten.
Gefallen hat, neben dem generösen Kampfgeist des Teams, vor allem die immer wieder schnelle Angriffsauslösung und der direkte Weg zum gegnerischen Tor!
Man kann mit gutem Gewissen vom besten Saisonspiel der Kiezkicker sprechen.
So macht Fussball Spass!
Kevin Schindler: Doppeltorschütze!
Hereford United FC - Barnet FC 0:1 (0:1) Samstagnachmittag, 1632 Zuschauer 36. Abdullah 0:1
Die Bees wieder auf der Siegesstrasse!
Trotz knappem Sieg: Die Barnet-Boys dominierten die Partie gegen die Bulls klar und hätten weit höher gewinnen können (oder müssen)!
Wichtig ist aber vor allem der Vollerfolg, damit das Team weiter um den Aufstieg mitspielen kann. Aktuell sind die Bees 8., nur 2 Punkte hinter dem für die Barrage berechtigten 5. Platz, der gegenwärtig vom ehemals arrivierten Grimsby belegt wird.
Nächstes Spiel in 2 Wochen zuhause gegen Kidderminster!
16.00 Uhr / stark bewölkt, 14.8° C Der Youtube-Clip des Tages: Peter Sarstedt mit Valentine
Film / TV-Serien-Highlight
American Horror Story Horror, Thriller, Drama
USA, seit 2011, aktuell in der 3. Staffel
Auch in den USA werden gelegentlich gute, ja ausgezeichnete TV-Serien produziert. Das weiss man spätestens seit dem bislang unerreichten Carnivale, dass leider nach der 2. Staffel mangels Einschaltquoten gestoppt werden musste.
Auch bei der American Horror Story geht es im Grunde, wie bei Carnivale, um den Kampf zwischen Gut und Böse oder vielmehr um die Vermischung der beiden.
American Horror Story hat nichts zu tun mit dümmlichen blutigen Hollyschutt-Splatter-Movies, obwohl sie sich auch mit deren Motiven bedient. Aber alles viel subtiler. Die Spannungseffekte sind optimal eingesetzt, die Kamera und die Dekors sind vom Feinsten und die Schauspieler, fast alle in den 3 verschiedenen Staffeln in unterschiedlichen Rollen, sind schlicht hervorragend.
Die mystischen, manchmal grenzwertigen, beklemmenden Geschichten und Bilder erzeugen eine ungeheure Spannung. Verwunderlich, dass diese Serie im prüden Amerika so gezeigt werden kann.
Die Serie läuft aktuell am Mittwochabend, normalerweise ab 21.00 Uhr, in einer Doppelfolge der 2. Staffel. In Amerika läuft zurzeit schon die 3. Staffel.