15.00 Uhr / stark bewölkt, 4.3° C Der Youtube-Clip des Tages: Gov't Mule mit Sad and deep as you (grandiose Live-Version)
Fussball
Burton Albion FC - Barnet FC 1:0 (1:0) Samstagnachmittag, Pirelli Stadium, 2050 Zuschauer 4. Maghoma (Foulpenalty) 1:0
Unglückliche Niederlage für die Bees!
Ein ungeschicktes Foul von Barry Fuller im eigenen Strafraum ermöglichte den Brewers den frühen Führungs- und schlussendlichen Siegestreffer.
Die Barnet Boys, ohne Edgar Davids, spielten diszipliniert, liessen in der Verteidigung nichts mehr zu und konnten sich auch einige Chancen zum Ausgleich herausspielen. Das nötige Glück fehlte aber im Abschluss.
So konnte die knappe Niederlage nicht abgewendet werden.
Die Bees verbleiben auf dem 20. Tabellenplatz. Die 5 Letztplatzierten trennen allerdings nur 2 Punkte.
Nächsten Samstag folgt das Heimspiel gegen die Bristol Rovers, die momentan auf einem Abstiegsplatz stehen.
22.45 Uhr / Nebel, -1.9° C Der Youtube-Clip des Tages: Yo La Tengo mit If it's true
TV-Serien
Lilyhammer Norwegen/USA, 2012-
Im zweiten Programm des Schweizer Fernsehens läuft derzeit jeweils Donnerstagabend in deutscher Erstaufführung die erste Staffel der grandiosen norwegisch/amerikanischen Produktion um einen amerikanischen Mafiosi, der im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes in die norwegische Provinz verschlagen wird.
Trailer
Der Mafiosi, der in die Kälte kam, von Claudia Schwartz Die Sorgfalt im Umgang mit den Charakteren macht nicht zuletzt den ausserordentlichen Erfolg skandinavischer TV-Serien aus. Dies gilt auch für die achtteilige norwegische Reihe «Lilyhammer» über einen New Yorker Mafioso (Steven van Zandt), der gegen einen lokalen Mafiaboss aussagt und im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms nach Norwegen auszuwandern beschliesst. Die Dislozierung eines in der Weltmetropole New York gross gewordenen Gangsters in die Weite des hohen Nordens sorgt in ihrer befremdlichen Konstellation für allerlei dramaturgischen Zündstoff. «Lilyhammer» läuft dabei aber niemals Gefahr, die Figurenzeichnung dem Räderwerk des Plots unterzuordnen.
Skandinavischer Weitblick
Hier, in der norwegischen Schneelandschaft, kommen für ein verloren gegangenes norwegisches Schaf als Besitzer durchschnittlich gerade einmal 56 Einwohner pro Quadratkilometer infrage. Indes funktioniert die soziale Kontrolle in ihrer ganzen Liebenswürdigkeit überraschend gut, womit der ehemalige Mafioso Frank Tagliano, der undercover bleiben muss, nicht gerechnet hat – zumal der Beamte der Ausländerbehörde naturgemäss viele unangenehme Fragen stellt. Während also die Norweger den untergetauchten Gangster erst einmal sehr fürsorglich ins Integrationsprogramm für Migranten aufnehmen, muss Frank Tagliano erkennen, dass das reale Lillehammer nicht viel gemeinsam hat mit jenem, wie er es nennt: «Lilyhammer», das ihm als norwegischer Schauplatz der Olympischen Winterspiele 1994 in Fernsehbildern von «klarer Luft, frischem weissem Schnee und schönen Frauen» als Sehnsuchtsort vor Augen schwebte. Tagliano, in New Yorks Unterwelt auch als «The Fixer» berühmt-berüchtigt, strebt eine neue Existenz als Barbesitzer an und erarbeitet sich seinen Platz im norwegischen Sozialstaat dank bewährtem mafiösem Repertoire von Bestechung bis Erpressung. Die norwegische Serie hält durch die Augen des Neuankömmlings der Gesellschaft feinsinnig den Spiegel vor und nimmt die Situation ihres ungewöhnlichen Einwanderers nur so weit auf die leichte Schulter, als es die Dynamik der bizarren Geschichte erfordert. Humorvoll kommt hier denn auch jene Realität zum Tragen, die manchmal hart genug sein kann. Und natürlich spielt dieser Clash der Kulturen auch auf der Metaebene filmischer Glaubensbekenntnisse, wo das amerikanische Mafia-Genre konterkariert wird in langen Einstellungen von kühl arrangierten Schauplätzen und jenem wortkargen Sarkasmus, den man etwa von Kaurismäkis Filmen her kennt.
Mit US-Geldern produziert
Die erste Staffel in acht Episoden wurde in den USA exklusiv vom DVD- und Video-on-Demand-Anbieter Netflix verbreitet, der die Serie mitfinanziert hat. «Lilyhammer» ist ganz auf ihren amerikanischen Hauptdarsteller Steven van Zandt, Gitarrist in Bruce Springsteens E Street Band, ausgerichtet, der hier wiederum in eigener Sache an seine Darbietung in der Serie «The Sopranos» anknüpft. Van Zandt erweckt den Anschein, immer ein wenig neben seiner Figur zu stehen, und erweist sich hiermit als ideale Besetzung, wo das Leben zwischen Tragik und Komik eine eigene dramaturgische Zwangsläufigkeit entwickelt. «Lilyhammer» pflegt mehr die leisen Zwischentöne als die lauten Botschaften.
Put on your dancing boots, just like Mr. Hard Playlist Januar
Für einmal hat es eine Gruppe geschafft, fast allein für meine tägliche Dosis Musik zu sorgen. The Adicts aus Ipswich in England spielen seit über 35 Jahren in der gleichen Formation, haben mittlerweile ihr 20. Album veröffentlicht. Ihr letztes, das 2012 erschienene Life goes on ist das wohl beste. Und Mr. Hard mein absoluter Lieblingssong daraus. Dagegen kam diesen Monat nur noch Leslie Feist mit ihrem Album Metals von 2011 an. Und der unverwüstliche Mark Astronaut mit seinen Astronauts.
12.45 Uhr / bedeckt, -3.3° C Der Youtube-Clip des Tages: The Adicts mit All the lucky people
Fussball
FC Winterthur: Neues zum Jahresanfang Wenig Freude und Zuversicht.
Gespannt war man ja auf die Winterpause. Die Vorrunde hat gezeigt, dass der Kader der ersten Mannschaft einfach zu knapp besetzt ist. Bei Verletzungen können die Stammspieler und Leistungsträger nicht wirklich ersetzt werden.
Das haben auch die FCW-Verantwortlichen erkannt, zumindest äusserten sie sich in der Presse so. Man sei gewillt und bestrebt in der Winterpause Abhilfe zu schaffen.
Und was ist bislang passiert?
Neuzuzüge. Bislang wurden zwei Spieler verpflichtet, die in ihren Clubs keine Rolle spielten und nicht mehr auf dem Feld standen. Von Sion kommt Aussenverteidiger Jonas Elmer, von Luzern Stürmer Janko Pacar. Verhandelt wird anscheinend mit dem Verteidiger des unterklassigen FC Schaffhausen, Baykal. Der ist bei Schaffhausen allerdings auch nicht mehr erste Wahl, was nicht wirklich für eine Verpflichtung des 29jährigen sprechen würde.
Abgänge. Demgegenüber stehen zwei gewichtige Abgänge. Aussenverteidiger Lenjani verlässt (wieder einmal) den Verein. Und Sven Lüscher teilte diese Woche mit, dass er seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängere und zum FC Aarau wechseln werde. Der Leistungsträger wird sicher ein Verlust sein für die Löwen. Die Art seiner frühzeitigen Kündigung hat einen schalen Nachgeschmack. FCW-Trainer Boro Kuzmanovic entschied sich, Lüscher ab sofort aus dem Kader zu streichen. Für einmal bin ich mit seiner Entscheidung einverstanden... Die Aarauer sind der Aufstiegsaspirant Nr. 1 und direkter Konkurrent, da kann man Lüscher nicht mehr mitspielen lassen. Dass sich Lüscher beim FCW nicht wohlfühlte ist sicher kein Geheimnis, er hat wohl die letzte Vertragsverlängerung nur mangels lukrativer anderer Angebote unterzeichnet.
Fakt ist also, dass der FCW bis zum heutigen Tag sein Team nicht verstärkt hat sondern einen Substanzverlust beklagen muss.
Am Freitag fliegt die Mannschaft ins Trainingslager in die Türkei. Dort spielt man am Sonntag gegen St. Pauli.
Zu hoffen bleibt, dass sich bis zum Ende der Transferfrist doch noch einiges bewegen lässt.
21.20 Uhr / klar, -2.6° C Der Youtube-Clip des Tages: Jonsi mit We bought a zoo
Fussball
Rotherham United FC - Barnet FC 0:2 (0:1) Samstagnachmittag, New York Stadium, 7434 Zuschauer 21. Hyde 0:1, 82 Yiadom 0:2
Wieder überraschender Auswärtssieg!
Wieder mit Spielertrainer Edgar Davids angetreten, feierten die Bees bereits den zweiten Sieg im neuen Jahr. Gegen die drittplatzierten Millers gelang dies vor allem durch eine disziplinierte kämpferische Spielweise und einem grossartigen Graham Stack zwischen den Pfosten.
Die Barnet Boys haben seit der Ankunft von Davids eine wahrhaft wundersame Wandlung durchgemacht. Damals noch elf Punkte Rückstand auf den Zweitletzten hat man sich mittlerweile von den Abstiegsrängen entfernt. Noch beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur 4 Punkte, aber die Art und Weise wie in den letzten Wochen gespielt und gepunktet wurde lässt realistische Hoffnung auf einen erneuten Klassenerhalt!
Auf den beiden Abstiegsplätzen stehen aktuell nach der heutigen Runde Wimbledon und die Bristol Rovers, die aber beide auch punkten konnten. Leader ist Port Vale vor den Gills und Exeter. Am nächsten Samstag spielen die Bees im Underhill gegen Fleetwood.